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Jubiläums-Gottesdienst Pfingsten 2026


Zu unserem Jubiläumslager über Pfingsten gehörte natürlich auch ein Gottesdienst am Sonntag. Dieser Stand, ähnlich wie das Lager, unter dem Motto "Ohne dich fehlt etwas – Vom Ich zum Wir".


In diesem Gottesdienst hörten wir neben dem Evangelium die Geschichte der kleinen Schraube. Diese Geschichte haben viele nicht das erste Mal gehört und in manchen Morgenrunden in anderen Lagern wurde sie schon einmal vorgelesen. Doch bei einer Morgenrunde liegt immer in der Kürze die Würze. Somit haben wir uns, da das Motto des Lagers so gut passt, für den Gottesdienst nochmal genauer damit auseinander gesetzt.


Was bedeutet diese Geschichte eigentlich?

Kann ich mich in dieser Geschichte wiederfinden?

Bin ich mit meinen Gefühlen, meinen Gedanken oder generell alleine?

Welchen Wert habe ich und das was ich tue?

Was hat das mit Pfadfindern zu tun?

Was hat das mit Pfingsten zu tun?


Grade in Zeiten von Krieg, Gewalt, Ausgrenzung, Krisen und Unsicherheit könnte diese Geschichte diese Fragen aufwerfen und Menschen über verschiedene Kulturen, Altersgruppen und soziale Strukturen hinweg beschäftigen. Darum versuchten wir all diese Fragen in der Predigt zu kontextualisieren und zu veranschaulichen wie wichtig man selbst ist, wie wichtig jeder einzelne ist und dass grade die Pfadfinderbewegung hier eine zentrale Rolle im Thema Akzeptanz, Respekt, Liebe und Verständigung ist. Nicht nur hier in Deutschland, sondern überall auf der Welt. - Mit einer Botschaft:


Du bist nicht allein!

Jemand hat dich lieb!

Du bist genug!

Was du tust und bist, hat einen Sinn!


Anschließend daran haben wir ein Brett aus massivem Holz genutzt, um mit vielen kleinen Schrauben den Schriftzug "Wir MCH 2026" darauf zu schreiben. Jede*r bekam eine der Schrauben und hatte alle Zeit, die er/sie brauchte, sich zu überlegen, was die eigene Aufgabe, der eigene Beitrag, die eigene Motivation oder auch das eigene Wir-Gefühl ausmacht und konnte diese Gedanken zusammen mit der Schraube ins Holz drehen.

Es sah hinterher richtig schön aus und wir werden dafür auf jeden Fall einen angemessenen Platz in unserem Gruppenraum finden, damit sich jede*r immer nochmal neu daran erinnern kann und vielleicht im Laufe der Jahre auch noch mehr Gründe findet, weshalb die Schraube dort in diesem Holz ist. Als Teil des Schriftzugs, als Teil des Stammes, als Teil der Gesellschaft und als Teil des Ganzen.


Wir endeten den Gottesdienst traditionell mit dem Pfadfindergebet und dem Pfadfinderlied, dem Segen unseres Pastors und der Aussendung zum anschließenden Abendbuffet.


Die Fürbitten, die Geschichte der kleinen Schraube und auch die Predigt in ganzer Länge, findet ihr im Anhang, falls Interesse daran besteht.



Vielen Dank fürs Lesen und alle die da waren!

Gut Pfad!



 
 
 

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